Groenheidorn HMit zwei Siegen und den daraus resultierenden 4:0 Punkten ist der erhoffte gute Saisonstart zwar geglückt, hat jedoch gerade im Angriffsspiel der Grün-Weißen auch ungenutzte Potentiale offenbart, die es in den kommenden Wochen zu nutzen gilt. Während man in den Auftaktbegegnungen trotz einiger Unstimmigkeiten relativ souveräne Siege einfahren konnte, haben die Himmelsthürer am Wochenende mit der Oberligareserve des MTV Großenheidorn ein anderes Kaliber vor der Brust, bei dem eine allgemeine Leistungssteigerung notwendig sein wird, um am Ende den dritten Saisonsieg feiern zu können. Um 19:00 Uhr ist damit Anpfiff einer Begegnung, die für beide Teams einen richtungsweisenden Charakter besitzt.

Wie auch die Domvorstädter, startete der MTV Großenheidorn mit zwei Siegen in die Saison. Auf einen knappen 28:27 Auswärtserfolg bei der HSG Herrenhausen/Stöcken, folgte ein beeindruckender 40:25 Heimsieg gegen den Liganeuling aus Exten/Rinteln, bei denen sich Jakob Appel und Maurice Nolte mit insgesamt jeweils 11 Treffern auszeichneten.

Im Lager des TuS ist man zwar zufrieden mit dem Saisonauftakt, will jedoch auch spielerisch wieder mehr überzeugen und ein druckvolleres Angriffsspiel entwickeln. „Wir sind vorne zurzeit einfach etwas zu statisch und schaffen es dadurch nicht in den richtigen Momenten mit vollem Tempo Richtung Tor zu gehen. Das wird in nächster Zeit definitiv ein Schwerpunkt unseres Trainings sein, da wir im Abwehrverbund bisher eher weniger Fehler machen“, so die Einschätzung durch Trainer Maik Bodenburg. Wie gegen den SV Alfeld wird jedoch auch gegen die junge Großenheidorner Mannschaft das Rückzugsverhalten eine wichtige Rolle spielen, das am vergangenen Wochenende noch zu Problemen geführt hat.

Klar ist, dass sich der Sieger dieser Begegnung weiterhin nach oben orientieren kann, während der Verlierer etwas an Boden verliert, der in einer erwartet engen Spielzeit eine wichtige Rolle spielen kann.

Wie immer hofft die Erste am Samstag auf eine gut gefüllte und lautstarke Fohlenkoppel-Arena!