Großenheidorn ANachdem die Domvorstädter die Pflichtaufgabe im Derby gegen den SV Alfeld am vergangenen Wochenende souverän und konzentriert gemeistert haben, stehen bei den Himmelsthürern bis zu der dreiwöchigen Osterpause anspruchsvolle und vor allem wichtige Begegnungen auf dem Programm, die letztlich für eine gute Ausgangslage zu Beginn der heißen Saisonphase und dem Aufeinandertreffen mit dem momentanen Tabellenführer TV 1887 Stadtoldendorf nach Ostern von Bedeutung sind. Den Anfang macht dabei am Samstag die Partie in Wunstorf bei der Oberligareserve des MTV Großenheidorn. Anpfiff ist um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle am Bahnhof.

Während die junge und dynamische Mannschaft in der letzten Saison als Aufsteiger gerade zu Beginn der Spielzeit noch für viel Furore sorgen konnte, ist man in diesem Jahr ein wenig im Mittelmaß versackt und steht derzeit mit 15:15 Punkten auf Rang sechs der Tabelle. Der jugendliche Spielstil der Mannschaft von Bertrand Salzwedel sorgt dabei zur Freude der Zuschauer garantiert für ein Torespektakel, ungeachtet davon, ob man den Gegner aus der Halle fegt oder selber eine herbe Niederlage einstecken muss. So stehen zum Beispiel den 40:25 und 35:23 Erfolgen gegen Exten-Rinteln und Uetze einer 33:46 Niederlage gegen Ligaprimus Stadtoldendorf gegenüber. Auch im Hinspiel gegen die Domvorstädter sah es lange nach einem Kantersieg des TuS aus, bevor die Jungs vom Steinhuder Meer in letzten Minuten, angeführt von 21-Tore-Mann Maurice Nolte, noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten und sich dadurch letztendlich nur mit 31:38 geschlagen geben mussten. Fazit bleibt dabei, dass die Oberligareserve zwar wenig konstant, aber dadurch umso gefährlicher ist, gerade wenn die Torfabrik in Gang gerät.

Gestärkt durch den Derbysieg gegen den SV Alfeld ist die Stimmung im Lager der Grün-Weißen ausgelassen, aber dennoch konzentriert. Zu Buche steht eine 26:4 Bilanz, die nicht zuletzt durch die derzeit beste Abwehr der Liga (359 Gegentore in 15 Spielen) untermauert wird.

„Unser Mittelblock spielt in unserem Abwehrkonzept eine wichtige Rolle. Neben unseren etatmäßigen Mittelblockern Hotopp, Vallei und Watermeyer, die in der Defensive tadellose Arbeit leisten, bleiben wir aber auch dort flexibel und haben mit Julius Bartels und Adrian Semke dynamische Alternativen, die diesen Abwehrpart auch gut spielen können“, lobt TuS-Übungsleiter Maik Bodenburg den momentanen Verteidigungsverbund.

Auch offensiv konnten die Männer von der Fohlenkoppel durch zuletzt 37 erzielte Tore unter Beweis stellen, dass man bereit ist im Kampf um den Aufstieg alles in die Waagschale zu werfen.

„Nach Ostern müssen wir auf unserem höchsten Leistungsniveau sein und das konstant. In der Phase wird sich entscheiden, wer sich oben durchsetzt“, gibt Co-Trainer Danny Hesse einen kurzen Ausblick.

Fürs Wochenende wird dem Trainergespann durch die Rückkehr von Rechtsaußen Niklas Mosch vermutlich ein 14er Kader zu Verfügung stehen. Weiterhin ausfallen werden dabei definitiv Kevin Busche (Aufbautraining nach Ellenbogenoperation) und Rückraumer Simon Oertel (Sprunggelenksverletzung).