Herrenhausen AAm kommenden Samstag treffen die Domvorstädter auf die HSG Herrenhausen/Stöcken, die sich derzeit auf dem 9. Tabellenplatz der Landesliga Hannover befindet. Wenig ruhmreich und eher verkrampft schlugen die Grün-Weißen die Mannschaft um Ex-Himmelsthürer Robert Knobel zwar im Hinspiel, konnten dabei jedoch in eigener Halle lediglich 21 Treffer erzielen. Neben der eher mäßigen Leistung in der letzten Begegnung sollte der Mannschaft von Trainer Maik Bodenburg auch die Auftaktbegegnung aus der letzten Saison im Hinterkopf sein, bei der man mit ambitionierten Zielen direkt einen herben Dämpfer in fremder Halle kassierte, um dem Spiel mit eben jener Seriosität zu begegnen, die es bedarf. Anpfiff ist um 19:15 Uhr an der Wendlandstraße.

„Was war da denn los?“ wird sich der Betrachter des Hinspielergebnisses fragen, erinnert das 21:17 in eigener Halle doch eher an Handball von vor 20 Jahren. Schon in dieser frühen Phase der Saison konnte und musste der TuS sich auf seine gute Defensivleistung verlassen, da man wenig effektive Wege fand den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen oder schlichtweg am Torhüter scheiterte. Anlass zur Besserung im Rückspiel geben hingegen die zuletzt gezeigten Offensivleistungen der Männer von der Fohlenkoppel. In den letzten drei Spielen stehen 104 erzielte Tore, 70 Gegentoren gegenüber. Wichtig wird weiterhin sein aus einer gefestigten Abwehr zu agieren und über „einfache“ Tore zum Erfolg zu kommen. So wird es für jede Mannschaft der Liga schwierig die Himmelsthürer zu verteidigen.

„Drei Spiele müssen wir noch bis Ostern erfolgreich gestalten. Dann können wir uns in der Phase nach Ostern endlich für das belohnen, was wir in den vergangenen Monaten investiert haben“, gibt Maik Bodenburg einen kurzen Ausblick.

Bis auf Adrian Semke (privat verhindert) und Kevin Busche (Aufbautraining) kann das Trainergespann Bodenburg/Hesse am Wochenende auf alle Spieler zurückgreifen und somit einen vollen Kader stellen.