TuS Bothfeld – TuS Grün-Weiß Himmelsthür 16:27 (6:12)

Wenig überzeugend, aber dafür umso erfolgreicher präsentierten sich die Domvorstädter am vergangenen Samstag beim abstiegsgefährdeten TuS Bothfeld. Nach 60 Minuten, die geprägt waren von Stückwerk und einer mittelmäßigen Chancenauswertung, erwiesen sich die Männer um den siebenfachen Torschützen Niklas Mosch jedoch als verdienter Gewinner und beenden damit das Jahr 2017 auf Platz 1.

TuS Grün-Weiß Himmelsthür – TV 1887 Stadtoldendorf 26:25 (14:12)

Die Domvorstädter behalten auch gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Stadtoldendorf ihre weiße Weste in eigener Halle und besiegen die Homburgstädter denkbar knapp mit 26:25 durch einen verwandelten Siebenmeter von Harald König in einer fast ausverkauften Fohlenkoppel-Arena. Die Partie ließ dabei keine Wünsche offen und lieferte einen packenden Schlagabtausch auf hohem Niveau, bei dem sich TuS Keeper Arne Maushake schlussendlich als spielentscheidender Faktor erwies und eine überragende Leistung zwischen den Pfosten der Himmelsthürer ablieferte. Mit 18:2 Punkten überholt der TuS damit vorerst den TV und darf wieder von der Tabellenspitze grüßen.

VfL Hameln 2 – TuS Grün-Weiß Himmelsthür 34:27 (17:13)

Nach einer schwachen Auswärtsleistung verlieren die Domvorstädter verdient bei der Oberligareserve des VfL Hameln und müssen dadurch einen Spieltag vor dem Spitzenspiel gegen den TV 1887 Stadtoldendorf die Tabellenführung an die Homburgstädter abgeben, die zeitlich ihre Pflichtaufgabe gegen die HSG Exten-Rinteln erfüllten. Der TuS schaffte es lediglich Mitte der zweiten Hälfte einen vernünftigen Zugriff auf das Spiel zu erlangen und musste bereits kurz nach der Halbzeit vorentscheidend abreißen lassen.

Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage, müssen die Himmelsthürer auch in der Pokalrunde die Segel streichen. Nach einer desolaten ersten Halbzeit gegen den Gastgeber aus Lehrte, verkaufte man sich in der restlichen Spielzeit sowie der Begegnung gegen die SG HC Bremen/Hastedt angemessen und verlor beide Partien mit 7:19 bzw. 9:13. Damit liegt die volle Konzentration der Domvorstädter nun auf dem Ligabetrieb, in dessen Rahmen man am kommenden Samstag den Tabellenführer aus Stadtoldendorf zum Spitzenspiel der Landesliga Hannover an der Fohlenkoppel begrüßen darf.

TuS Grün-Weiß Himmelsthür – Hannoverscher SC 33:32 (14:12)

„Solche Spiele gewinnt man nur, wenn man oben steht“, so das treffende Fazit von Teammanager Berthold Kelm nach einer wahren Nervenschlacht, die sicherlich in einem Unentschieden ihren gerechten Ausgang gefunden hätte, wäre auf Seiten der Grün-Weißen am Ende nicht das Quäntchen Glück vorhanden gewesen. So konnte sich Rückraumer Harald König nur Sekunden vor Schluss noch einmal in Wurfposition bringen, wurde dabei siebenmeterreif gefoult und verwandelte den fälligen Strafwurf anschließend selber zum umjubelten 33:32 Siegtreffer. Damit stehen nach einem ereignisreichen Spiel erneut zwei Punkte links zu Buche und verbessern das Konto der Domvorstädter auf nunmehr 16:0.