TuS Grün-Weiß Himmelsthür – MTV Großenheidorn 2 38:31 (17:13)

Dass dieses Aufeinandertreffen viel in sich trägt zeigte bereits die letzte Saison, in der man ebenfalls früh den MTV Großenheidorn 2 an der Fohlenkoppel zu Gast hatte und sich die Zuschauer dabei wie auch am gestrigen Abend über 69 Tore freuen durften, die sich in der vergangenen Spielzeit am Ende auf ein 36:33 zu Gunsten des TuS verteilten. Anders als im letzten Jahr schaffte es jedoch die Riege von Trainer Maik Bodenburg dieses Mal, dem Spiel von Beginn an ihren Stempel aufzudrücken und dadurch bereits in der 45. Minute mit dem 31:19 die Vorentscheidung zu erzielen. Aus einer mannschaftlich starken und geschlossenen Leistung ragte dabei Neuzugang Niklas Mosch heraus, der allein in der zweiten Hälfte 8 Treffer erzielen konnte.

In den ersten 10 Minuten sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Begegnung, in der die Domvorstädter durch das 0:1 zwar den ersten Rückstand hinnehmen mussten, diesen allerdings schnell egalisierten und sich dann bis zum 5:5 mit den Gästen auf Augenhöhe bewegten. Anschließend gelangen dem TuS dann 4 Treffer in Folge, die zwischenzeitlich zu einem 9:5 führten, das über ein 10:6 sogar auf 12:6 ausgebaut werden konnte. Vor allem die gute Defensivleistung gegen die junge und dynamische Mannschaft vom Steinhuder Meer sorgte in dieser Phase für diese Differenz, die bis zur Halbzeit um zwei Tore schmolz und schließlich in einem 17:13 Pausenstand endete.

Die zweite Hälfte startete dann mit einer furiosen „Mosch-Show“. In nur 8 Minuten erzielte der eingewechselte Rechtsaußen dabei 6 Treffer und sorgte dadurch in Kombination mit einer sattelfesten Abwehr dafür, dass die Grün-Weißen die Gäste regelrecht überrollten und in der 40. Minute bereits mit 10 Toren in Front lagen. Einzig der bärenstarke Spielmacher des MTV, Maurice Nolte, der am Ende unglaubliche 21 Tore auf dem Konto verbuchte (davon 10 Siebenmeter) stemmte sich noch gegen die drohende Niederlage und fand gerade ab der 45. Minute dabei zu oft den Weg durch den Himmelsthürer Mittelblock. Dennoch bauten die Domvorstädter die Führung bis zur 50. Minute sogar auf ein 34:21 aus, welches schließlich durch eine eher hektische Schlussphase in einem zwar geschmälerten, aber dafür umso verdienteren 38:31 für die Männer von der Fohlenkoppel endete.

„Wir haben heute bis zur 45. Minute eine sehr couragierte und disziplinierte Leistung gezeigt, bei der wir uns vor allem im Abwehrverbund und Torhüterspiel kaum Fehler erlaubt und dadurch einfache und schnelle Tore erzielt haben. Dass wir nach einer 13 Tore Führung dann in einem 38:31 enden, ist vor allem der hektischen Schlussphase zuzuschreiben. Alles in allem bin ich mit der heutigen Leistung zufrieden“, so TuS-Trainer Maik Bodenburg nach der Partie.

Spielfilm: 0:1; 2:2; 4:3; 5:5; 7:5; 9:5; 10:6; 12:6; 12:8; 14:10; 16:10; 17:11; 17:13(HZ); 19:13; 21:14; 23:15; 25:15; 28:18; 31:19; 34:23; 36:26; 37:28; 38:31(Ende)

Zeitstrafen: Himmelsthür 6 – Großenheidorn 4

Siebenmeter: 2/2 – 10/11

Für den TuS aktiv: Arne Maushake, Jannik Hoppe – Adrian Semke (2 Tore), Julius Bartels (6), Marcel Gröger (2), Kevin Busche, Markus Watermeyer (2), Thilo Hotopp, Christopher Kollmann (5/davon 2 Siebenmeter), Harald König (3), Simon Oertel (7), Marlon Janik (2), Niklas Mosch (8), Philipp Vallei (1)