TuS Grün-Weiß Himmelsthür – HSG Herrenhausen/Stöcken 21:17 (13:6)

Nach einer vor allem defensivstarken ersten Hälft, in der die Domvorstädter lediglich 6 Gegentreffer zuließen und sich eine sieben Tore Führung erspielten, war es in der zweiten Hälfte vor allem Torwart Jannik Hoppe, der den Grün-Weißen den Sieg sicherte. Dennoch schaukelten die Himmelsthürer den Vorsprung über die Ziellinie, behalten damit auch nach dem 5. Spieltag ihre weiße Weste und stehen nun mit 10:0 Punkte auf Platz 1 der Landesliga Hannover.

Trotz einiger Vorbereitungsprobleme startete der TuS am gestrigen Samstagabend hochkonzentriert in die Partie. Hinten sorgten der starke Mittelblock mit Phlipp Vallei und Thilo Hotopp dafür, dass kaum ein Ball das eigene Tor erreichte, während Arne Maushake zwischen den Pfosten die meisten weiteren Würfe parieren konnte. So erzielten die Gäste erst in der siebten Minute ihren ersten Treffer und mussten sich in der ersten Hälfte auch weiterhin jedes Tor hart erkämpfen. Vorne konnte man zwar schnell über 3:0 und 5:2 mit 7:3 in Führung gehen, es fehlte jedoch in einigen Situationen die nötige Konsequenz, um sich weiter abzusetzen. Bis zum 9:6 konnten die Herrenhäuser den Anschluss halten, bevor die Männer von der Fohlenkoppel das Tempo anziehen und durch vier Tore in Folge auf 13:6 davonziehen konnten.

In der zweiten Halbzeit schienen die Grün-Weißen dann früh für die Entscheidung zu sorgen, indem man in der Abwehr konzentriert arbeitete und sicher stand und in der 39. Minute durch einfache Tore auf 18:9 erhöhen konnte. Danach kam es zu einem unerklärlichen Bruch im Spiel der Himmelsthürer, den die Hannoveraner nutzten und Tor um Tor aufholten. Auch eine Auszeit durch Interims-Headcoach Danny Hesse konnte den Lauf der Gäste nicht stoppen und so erzielte Philipp Kantereit den umjubelten 16:18 Anschlusstreffer für die HSG. Julius Bartels gelang dann das wichtige 19:16 nach elf torlosen Minuten und Jannik Hoppe, der Arne Maushake im Himmelsthürer Tor ablöste, hielt seinen Kasten sauber, bevor Simon Oertel dann in der 55. Minute durch einen Doppelschlag den Deckel draufmachte. HSG-Rückraumer Tim Bredemeyer sorgte dann noch einmal für eine Ergebniskorrektur, die am Ausgang der Begegnung jedoch nichts änderte.

„Nach der starken ersten Hälfte waren wir Mitte des zweiten Durchgangs dann im Angriff zu ungefährlich und hatten in der Deckung teilweise zu wenig zugriff, auch wenn 17 Gegentore natürlich insgesamt in Ordnung gehen. Wichtig war, dass wir am Ende trotzdem kühlen Kopf bewahrt haben“, so das Fazit von Danny Hesse nach Abpfiff.

Spielfilm: 1:0; 3:0; 4:1; 6:2; 7:4; 9:5; 10:6; 13:4(HZ); 16:7; 18:9; 18:12; 18:14; 18:16; 20:16; 21:17(Ende)

Zeitstrafen: Himmelsthür 5 – Herrenhausen 1

Siebenmeter: 1/1 – 2/3

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe, Arne Maushake, Christopher Roß-Ruzicka (n.e.) – Adrian Semke (1 Tor), Julius Bartels (1), Marcel Gröger (4), Kevin Busche, Markus Watermeyer (2), Thilo Hotopp, Christopher Kollmann (1/davon 1 Siebenmeter), Harald König, Simon Oertel (7), Marlon Janik (3), Philipp Vallei (2)