SG Spanbeck/Billingshausen – TuS Grün-Weiß Himmelsthür 17:24 (4:10)

Durch einen maximal in den ersten 15 Minuten gefährdeten Auswärtssieg im Göttinger Umland ziehen die Domvorstädter erneut in die nächste Runde ein und gehören damit zu den besten 16 Mannschaften des HVN-Pokals. Die besten Werfer des TuS waren Christopher Kollmann und Niklas Mosch mit jeweils fünf Treffern, wobei der Grundstein des Erfolgs durch die die teilweise makellose Abwehrarbeit um Mittelblocker Thilo Hotopp gelegt wurde.

Dabei stand die Begegnung zunächst unter keinem guten Stern. Ein Unfall auf der A7 und der daraus resultierte Stau, in dem die Himmelsthürer feststeckten, sorgte dafür, dass die Partie verspätet angepfiffen wurde. Die holprige Vorbereitung und auch das absolut harzfreie Spielgerät machten sich dann in der ersten Viertelstunde bemerkbar, in der die Abwehr zwar gut stand und es Jannik Hoppe zwischen den Pfosten einfach machte die aufs Tor kommenden Bälle zu entschärfen, der Angriff jedoch nicht wirklich in Fahrt kam. Ein eher überforderter Gastgeber sowie der mit dem Spielgerät kämpfende TuS machten sich dann in einem 3:3 Unentschieden in der 13. Minute bemerkbar. Danach gelangen den Grün-Weißen vermehrt einfache Tore über den Tempogegenstoß, während man hinten weiterhin die Angriffsbemühungen der SG SpanBill unter Kontrolle hatte. Über 3:5 und 4:8, erkämpfte man sich schließlich einen 4:10 Halbzeitstand.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nicht viel an dem Kräfteverhältnis der ersten Halbzeit. Den Zuschauern wurden jedoch nun endlich etwas mehr Tore geboten, die der Hausherr überwiegend über die Außenpositionen erzielen konnte. Bei den Grün-Weißen konnte in der zweiten Spielzeit vor allem Adrian Semke überzeugen, der dort alle seine vier Treffer erzielte. Wer noch auf ein Comeback der Heimsieben hoffte, war spätestens beim 11:19 in der 47. Minute durch Semke davon überzeugt, dass den Domvorstädtern der Sieg heute nicht mehr zu nehmen war. So brachte der TuS das Ticket in die nächste Runde über ein 12:20 und 15:23 sicher mit 17:24 ins Ziel. Einzige Wehrmutstropfen an diesem sonnigen Pokalsamstag waren einige etwas übereifrige Aktionen der SG, die leider von den Unparteiischen übersehen wurden sowie die blaue Karte für Thilo Hotopp, die für den Abwehrhünen eine Pause in der nächsten Runde zur Folge hat.

„Der Start war etwas zäh, was allerdings auch durchaus an den ganzen Rahmenbedingungen des heutigen Spiels gelegen haben kann. Danach haben wir es zwar nicht fehlerlos, aber souverän runtergespielt“, so Co-Trainer Danny Hesse, der den verhinderten Maik Bodenburg vertrat.

Spielfilm: 1:0; 1:2; 3:3; 3:5; 3:8; 4:10(HZ); 4:11; 5:12; 6:14; 8:14; 9:16; 11:16; 11:19; 13:20; 15:22; 17:24 (Ende)

Zeitstrafen: SpanBill 4 – Himmelsthür 5 (davon eine blaue Karte)

Strafwürfe: 1/1 – 0

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe – Adrian Semke (4 Tore), Julius Bartels (2), Sean Dylan Konietzny (1), Thilo Hotopp (1), Christopher Kollmann (5), Harald König, Simon Oertel (3), Marlon Janik, Niklas Mosch (5), Philipp Vallei (3)