HSG Exten-Rinteln – TuS Grün-Weiß Himmelsthür 21:28 (11:15)

In einem erwartet zähen Spiel fahren die Domvorstädter einen verdienten Auswärtserfolg ein und grüßen damit mit 12:0 Punkten weiterhin von der Tabellenspitze. Während sich die Hausherren lediglich im Bereich der Zeitstrafen deutlich und schnell von den Himmelsthürern absetzen konnten, hatte der TuS die Begegnung ab der 15. Minute mehr oder weniger im Griff und konnte die Differenz im Laufe der Partie sukzessive erhöhen. Aus einer sowohl im Abwehrverbund, als auch im Angriffsspiel homogenen Mannschaft, stachen Phlipp Vallei und Christopher Kollmann heraus, die zusammen fast die Hälfte der Himmelsthürer Treffer erzielten.

Das Spiel startete aus Sicht der Mannschaft von Trainer Maik Bodenburg eher schleppend. Wie schon beim vergangenen Pokalspiel tat man sich zunächst mit dem Haftmittelverbot schwer, was dazu führte, dass die Rintelner über 1:0 mit 3:1 in Führung gehen konnten. Diese 2-Tore Führung hielt dann bis zur 12. Minute und dem 5:3 Bestand, wobei der TuS u.A. einen Strafwurf vergab. Danach sorgten zwei Treffer in Folge für den Ausgleich, den die Hausherren postwenden in ein 6:5 ummünzen konnten. Während die Männer von Spieletrainer Saulius Tonkus nun zunehmend mit den Schiedsrichterentscheidungen haderten, spielten die Domvorstädter ihren Stiefel runter, was zu einfachen Ballgewinnen und schnellen Toren führte. Über ein 8:8 sorgte schließlich ein 7:1 Lauf für eine verdiente Himmelsthürer 15:9 Führung in der 26. Minute. Auch die zwei Gegentreffer bis zum Pausentee änderten nichts mehr daran, dass die Weichen des TuS Express auf Sieg gestellt waren.

Trotz eines hektischen Beginns der zweiten Hälfte gelang es den Grün-Weißen ihren Vorsprung bis zur 39. Minute auf 18:12 auszubauen. Die Gastgeber versuchten nun zunehmend über Härte den Weg zurück in die Partie zu finden, die jedoch oftmals mittels ungestümer Aktionen eingestreut wurde und dem Toptorschützen der HSG in der 43. Minute nach drei Zeittrafen und der daraus resultierenden roten Karte ein verfrühtes Austeilen der Duschmarke bescherte. Doch auch durch diesen Verlust gaben sich die in blau auflaufenden Rintelner noch nicht geschlagen und verkürzten sogar, angetrieben durch die gut gefüllten Zuschauerränge, noch einmal auf 17:20. Phlipp Vallei und Julius Bartels sorgten dann jedoch wieder für klarere Verhältnisse, bevor Niklas Mosch und Harald König schließlich zum 23:18 und 24:18 einnetzen und damit den Deckel draufmachen konnten. Auch zwei Treffer durch Alexander Ermakov brachten den TuS nicht mehr aus dem Konzept. Vallei sorgte letztendlich mit seinem siebten Treffer für den 28:21 Endstand.

„Der Schlüssel zum Sieg war heute sicherlich, dass wir uns von der teilweise etwas hitzigen Atmosphäre nicht haben anstecken lassen, sondern konzentriert geblieben sind. Das man ohne Harz mehr Fehler macht ist normal, aber auch da passieren uns immer weniger große Fehler, die der Gegner direkt bestrafen kann“, so das Fazit von TuS-Trainer Maik Bodenburg.

Spielfilm: 1:0; 2:1; 3:2; 5:3; 5:5; 6:6; 7:7; 8:8; 8:10; 9:13; 11:15(HZ); 12:16; 12:18; 13:19; 15:19; 15:20; 17:20; 17:22; 18:24; 20:26; 21:28(Ende)

Zeitstrafen: Rinteln 13 – Himmelsthür 3

Strafwürfe: 4/6 – 2/3

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe, Arne Maushake, Christopher Roß-Ruzicka (n.e.) – Adrian Semke (3 Tore), Julius Bartels (3), Marcel Gröger (n.e.), Sean Dylan Konietzny, Markus Watermeyer (2), Christopher Kollmann (6/davon 1 Siebenmeter), Harald König (1/davon 1 Siebenmeter), Simon Oertel (3), Marlon Janik, Niklas Mosch (3), Philipp Vallei (7)