TuS Grün-Weiß Himmelsthür – TV Eintracht Sehnde 27:22 (13:14)

Viele zu statische Abläufe im Angriff, eine zu passive und herzlose Abwehrarbeit sowie eine dürftige Chancenverwertung sorgten dafür, dass der TuS erstmals in der 53. Minute entscheidend davonziehen konnten. Das Endergebnis spiegelt schlussfolglich nicht den engen Spielverlauf wider, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass sich die Domvorstädter nach dem Abpfiff verdient als Sieger feiern lassen durften. Durch den Sieg verbleiben die Himmelsthürer somit auch nach diesem Spieltag definitiv mit 22:2 Punkten an der Tabellenspitze.

Von Beginn an ließ der TuS, vor allem im Abwehrspiel, viele seiner Tugenden vermissen. Beinahe unbedrängt konnten die Sehnder Ruckraumer agieren und ließen dabei den zu passiven Himmelsthürer Blockern sowie dem glücklosen Jannik Hoppe zwischen den Pfosten keine Abwehrchance. Viele hektische und ungenaue Aktionen im Angriff sorgten dabei in den ersten 30 Minuten für ein gänzlich konfuses Bild der Domvorstädter, das der TVE ausnutzen konnte und alles in allem verdient mit einer Führung in die Kabine ging, die nur durch einige gute Aktionen von TuS-Keeper Christopher Roß-Ruzicka im Rahmen blieb.

Drei Treffer in Folge zu Beginn der zweiten Hälfte ließen Trainer und Zuschauer hoffen, dass der Knoten Seitens der Grün-Weißen nun endlich geplatzt sei. Eine doppelte Unterzahl des TuS ließ diesen Vorsprung dann jedoch schnell wieder schmelzen, bevor Marvin Hellmann die Sehnder mit seinem Treffer zum 16:17 erneut in Führung brachte. Bis zum 20:20 entwickelte sich dann ein zwar wenig hochklassiges, aber umso spannenderes Landesligaspiel, in dem die Domvorstädter dann ab der 50. Minute entscheidend die Nase vorne hatte. Vier Tore in Folge sorgten für ein 24:20, das die Gäste noch einmal mit dem 24:22 Anschlusstreffer enger gestalten konnten, dann allerdings durch weitere drei Tore der Himmelsthürer zum Endstand von 27:22 abreißen lassen mussten.

„Das Spiel heute hat eindrucksvoll bewiesen, dass kein Gegner mal eben so im Vorbeigehen geschlagen werden kann. Wir brauchen in jeder Begegnung volle Konzentration und Leidenschaft, um die Punkte einzufahren“, so die klaren Worte von TuS-Übungsleiter Maik Bodenburg

Spielfilm: 1:0; 2:2; 3:4; 5:8; 7:8; 7:10; 11:11; 13:12; 13:14 (HZ); 16:14; 16:17; 18:19; 20:20; 24:20; 24:22; 27:22 (Ende)

Zeitstrafen: Himmelsthür 8 – Sehnde 8

Siebenmeter: 3/3 – 5/6

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe, Arne Maushake, Christopher Roß-Ruzicka – Adrian Semke (2 Tore), Julius Bartels (1), Marcel Gröger (5), Markus Watermeyer, Thilo Hotopp, Christopher Kollmann (3), Harald König (5/davon 3 Siebenmeter), Simon Oertel (7), Marlon Janik, Niklas Mosch (1), Philipp Vallei (3)