Hannoverscher SC – TuS Grün-Weiß Himmelsthür 21:25 (9:10)

In einer zähen Partie hatten die Domvorstädter am gestrigen Abend beim Hannoverschen SC am Ende, vor allem durch eine sichere Abwehr und eine starke Phase in der zweiten Halbzeit, verdient die Nase vorne und fuhren im 21. Spiel den 19. Saisonsieg ein. Durch die zwei Punkte bleiben die Himmelsthürer damit fünf Spieltage vor Schluss weiterhin Tabellenführer der Landesliga Hannover.

Die erste Halbzeit des TuS wirkte auf der Anzeigetafel schlechter als sie eigentlich war. Während die Heimsieben wohlwollend zu zwei Minuten Angriffen eingeladen wurden ohne jedoch ernsthafte Torchancen zu kreieren, scheiterten die Männer von der Fohlenkoppel etliche Male am gut aufgelegten Ex-Himmelsthürer Marcel Brauner zwischen den Hannoveraner Pfosten. Dabei wurden nicht nur mehrere freie Einwurfmöglichkeiten aus dem Feld verpasst, sondern auch drei Siebenmeter liegen gelassen, sodass der TuS zwar mit 3:0 in Führung ging, sich aber zu keinem Zeitpunkt ernsthaft absetzen konnte. In der 27. Minute war es schließlich Adrian Semke, der den ersten Strafwurf der Grün-Weißen einnetzen konnte und dadurch das 7:7 erzielte, nachdem die Gastgeber zuvor die erste Führung des HSC erwarfen. In dieser etwas unkonzentrierten Phase erlaubten sich die Himmelsthürer zu viele Fehler, wodurch man zwar auf Augenhöhe blieb, aber über eine 10:9 Führung zur Halbzeit nicht hinauskam.

Nach dem Seitenwechsel gelang der Mannschaft von Christoph Geis der bessere Start. Über ein 11:11 und 13:11 konnten der Hannoversche SC schnell mit 14:12 in Führung gehen und nutzte dabei vor allem technische Ungenauigkeiten im Himmelsthürer Aufbauspiel und kleinere Ungereimtheiten im Abwehrverbund für einfache Tore. Danach startete der TuS jedoch in seine stärkste Phase. Angetrieben durch die Rückraumachse Bartels/Semke und einem generell schnelleren Umschaltspiel holte man nicht nur auf 14:14 auf, sondern ging sogar über 15:16 und 16:20, in der 55. Minute vorentscheidend mit 17:23 in Führung. Danach erlaubten sich die Domvorstädter zwar noch ein paar vermeidbare Fehler, diese führten jedoch lediglich zu einer Ergebniskorrektur seitens der Gastgeber und sorgten letztlich für den 21:25 Endstand.

„Wenn wir in der ersten Halbzeit allein unsere völlig freien Chancen nutzen, gehen wir mit einer beruhigenden Führung in die Halbzeitpause. Dennoch können wir mit der kompletten Leistung und auch der Einstellung zufrieden sein“, resümiert Co-Trainer Danny Hesse, der an diesem Tag den privat verhinderten Maik Bodenburg vertrat.

Spielfilm: 0:1; 0.3; 2:4; 4:6; 6:6; 7:6; 8:7; 8:9; 9:10(HZ); 10:11; 13:11; 14:12; 14:14; 15:16; 15:19; 16:20; 17:23; 20:23; 21:25(Ende)

Zeitstrafen: HSC 7 – Himmelsthür 1

Siebenmeter: 0/2 – 2/5

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe, Arne Maushake – Adrian Semke (5 Tore/davon 2 Siebenmeter), Julius Bartels (6), Marcel Gröger (2), Hajo Hollatz (2), Markus Watermeyer (3), Thilo Hotopp, Christopher Kollmann (5), Kevin Busche, Simon Oertel (2), Marlon Janik, Philipp Vallei