TuS Grün-Weiß Himmelsthür – VfL Hameln 2 28:20 (12:11)

In einem über weite Strecken souveränen Spiel der Himmelsthürer sorgte lediglich eine kurze Phase der Unstrukturiertheit Ende der ersten 30 Minuten dafür, dass die Oberligareserve bis zu Halbzeit auf Tuchfühlung bleiben konnte. Bereits kurz nach der Pause stellten die Domvorstädter mit einem 8:1 Lauf die Weichen für einen ungefährdeten Heimerfolg und konnten damit die unnötige Hinspielniederlage wettmachen. Mit einem Punktekonto von 40:4 ist somit alles für den mit Spannung erwarteten Showdown gegen Stadtoldendorf angerichtet, die ihrerseits ihr Aufgaben erledigen konnten und dem TuS mit 39:5 Punkten dicht auf den Fersen bleiben.

Zu Beginn schien alles den erwarteten Weg zu nehmen. Nach einer zehnminütigen Abtastphase konnte sich die Bodenburg-Sieben Stück für Stück absetzen und in der 21. Minute das erste Mal mit sechs Toren zum 11:5 durch Adrian Semke in Führung gehen. Eine gute Abwehrarbeit und schnell vorgetragene Angriffe machten es in dieser Phase den Grün-Weißen leicht zum Torerfolg zu kommen, wobei Abwehrinstitution Thilo Hotopp bereits früh seine zweite Strafzeit erhielt und danach im Mittelblock etwas umgestellt werden musste. Ab der 23. Minute kam dann ein unerklärlicher Bruch in das Spiel der Himmelsthürer. Passfehler, Fehlentscheidung im Angriffsverhalten und eine schlechte Chancenverwertung luden die Gäste ohne großes Zutun dazu ein den Rückstand bis zur Halbzeit auf 12:11 zu verkürzen.

Diese schlechte Phase konnte die Heimmannschaft jedoch beim Pausentee abschütteln. Druckvoll und souverän überfuhr der TuS bereits in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte die ersatzgeschwächte und etwas überforderte Oberligareserve mit einem 8:1 Lauf und sorgte dadurch bereits in der 41. Minute für die Vorentscheidung. Auch wenn der VfL danach noch einmal besser ins Spiel fand, konnte keine Spannung mehr aufkommen und die Männer von der Fohlenkoppel fuhren am Ende über die Stationen 21:14 und 25:18 einen souveränen und verdienten 28:20 Heimerfolg ein. Als Man of the Match konnte sich an diesem Tag Rückraumer Adrian Semke auszeichnen, der nicht nur von der Siebenmeterlinie fehlerfrei blieb und vier Mal einnetzte, sondern auch mit fünf Treffern bester Feldtorschütze war.

„Das war kein schlechtes, aber auch kein gutes Spiel von uns. Am Ende ist es schön, dass wir nochmal etwas für unsere Tordifferenz tun konnten. Jetzt ist alles angerichtet für ein spannendes Spiel am nächsten Sonntag“, gab Maik Bodenburg nach der Begegnung zu Protokoll.

Spielfilm: 1:0; 3:1; 6:4; 7:5; 11:5; 12:8; 12:11(HZ); 14:12; 20:12; 22:14; 23:16; 25:18; 28:20(Ende)

Zeitstrafen: Himmelsthür 3 – Hameln 5

Siebenmeter: 4/4 – 4/5

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe, Arne Maushake – Adrian Semke (9 Tore/davon 4 Siebenmeter), Julius Bartels, Marcel Gröger (2), Kevin Busche (3), Hajo Hollatz (1), Markus Watermeyer (4), Thilo Hotopp, Christopher Kollmann (3), Simon Oertel, Marlon Janik, Niklas Mosch (4), Philipp Vallei (2)