TuS Grün-Weiß Himmelsthür – HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf 34:21 (17:9)

Schon zur Halbzeit durften sich die Zuschauer des TuS mit dem 13. Heimsieg der Saison und dem damit verbundenen 18. Sieg Folge in der Fohlenkoppel-Arena anfreunden, bevor die Domvorstädter die Partie am Ende deutlich und verdient mit 34:21 für sich entscheiden konnten. Die Himmelsthürer boten damit dem Publikum zum Abschluss ein ordentliches Offensivspektakel, bei dem sich vor allem die scheidenden Arne Maushake zwischen den Pfosten sowie Rechtsaußen Marcel Gröger noch einmal in Glanzform zeigten.

Während die parallel überraschend eng verlaufende Partie zwischen dem Schlusslicht aus Rohrsen sowie Tabellenführer TV 1887 Stadtoldendorf kurzzeitig doch noch einmal für Spannung sorgte, lieferten die Grün-Weißen einen Start-Ziel-Sieg. Lediglich beim 1:1 zeigten sich Gäste auf Augenhöhe und mussten anschließend bis zur 8. Minute bereits ein 5:1 verarbeiten, welches HSG-Trainer Frank-Michael Wahl früh zum Team-Timeout zwang. Auch danach zeigten sich die sichtlich mit dem Haftmittel hadernden Gäste chancenlos, sodass Hajo Hollatz zwei Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit bereits das 17. Heimtor erzielen konnte und beide Mannschaften damit mit einem 17:9 in die Kabinen schickte.

Auch in den zweiten 30 Minuten änderte sich nichts am Muster der Begegnung. Auch nicht fehlerfrei, aber mit Freude am Tempospiel vergrößerten die Männer von Übungsleiter Maik Bodenburg den Vorsprung zusehends, erwarfen in der 34. Minute den ersten 11-Tore Vorsprung des Spiels und behielten den Gegner auch danach weiterhin auf Abstand. 27:16 und 30:17 waren die weiteren Stationen, bevor am Ende das deutliche 34:21 auf der Anzeigetafel aufleuchtete.

Nach einigen warmen Worten Richtung Fans, Sponsoren, Helfern und den zu verzeichnenden Abgängen, ließen Mannschaft und Zuschauer den Abend schließlich bei gutem Wetter und mit ebenso guter Laune ausklingen.

„Das Spiel heute lässt sich relativ schnell zusammenfassen. Eigentlich haben wir der HSG heute nie die Möglichkeit geboten ins Spiel zu kommen und am Ende auch völlig verdient gewonnen“, resümierte TuS-Trainer Maik Bodenburg die vergangenen 60 Spielminuten.  

Spielfilm: 1:0; 5:1; 8:3; 11:5; 13:7; 15:9; 17:9(HZ); 18:9; 20:10; 22:11; 24:14; 27:16; 30:17; 32:19; 34:21(Ende)

Zeitstrafen: Himmelsthür 4 – Fuhlen 1

Siebenmeter: 2/2 – 2/7

Für den TuS aktiv: Arne Maushake, Jannik Hoppe – Adrian Semke (7 Tore/davon 2 Siebenmeter), Julius Bartels (4), Marcel Gröger (6), Kevin Busche (1), Hajo Hollatz (4), Markus Watermeyer (1), Thilo Hotopp, Christopher Kollmann (1), Simon Oertel (5), Marlon Janik (1), Philipp Vallei (4)