TSV Anderten lll - TuS GW Himmelsthür ll   36:28 (19:8)

Am vergangenen Sonntagabend ging es für die zweite Herren des TuS GW Himmelthür nach Anderten. Die Mannschaft musste mit leicht dezimierten Kader anreisen. Frederik Stephan, Sven Düerkop, Tim Scherer, Yannick Steffen, Robin Waßmann fehlten aus beruflichen bzw. privaten Gründen. Dafür kehrte Langzeiturlauber Nils Kratzberg, welcher sein erstes Spiel in dieser Saison absolvierte, zurück in den Kader.

Die Mannschaft ging hochmotiviert in das Spiel. Anderten kannte man bereits aus den Vorjahren und wusste somit, dass man hier auf einen Gegner traf, der sowohl die nötige individuelle Klasse, als auch entsprechenden Spielwitz aufweist, um am Ende einer Saison oben mitzuspielen. Man wusste also, dass man sich nur wenige Fehler erlauben durfte, wenn man hier Punkte mit nach Hause nehmen wollte.

Leider trat in der ersten Halbzeit direkt der Worst-Case ein. Die Spieler wirkten desorientiert und überfordert, sodass man bereits nach zehn Minuten einem 10:3 Rückstand hinterher laufen musste. Auch eine Auszeit durch Coach Kai Nötzel bewirkte nur wenig, Anderten konnte sich weiter über ein 15:7 auf den 19:8 Halbzeitstand absetzen.

In der Kabine herrschte zunächst schlechte Stimmung, doch das Team um Trainerlegende Nötzel fand zu neuem Mut. Nachdem man bereits einen schlechten Saisonstart gegen Friesen Hännigsen hingelegt hatte, wollte man auf keinen Fall weitere zwei Punkte verlieren. Zum Anpfiff der zweiten Halbzeit wirkte die Mannschaft wie ausgewechselt. Mit viel mehr #push begann man sich Stück für Stück zurück zu kämpfen. Auf dem Feld stand nun wieder die Achse Bird – Kratzberg, die die Zuschauer in den vergangen Jahren lieben gelernt hatte. Die Spielfluss der Himmelsthürer funktionierte nun deutlich besser, was in der gegenerischen Abwehr zu vielen Räumen und einfach Toren führte. Vor allem Nils Kratzberg und Niclas Lange waren in der Lage, die Möglichkeiten zu nutzen und zusammen knapp die Hälfte der Himmelsthührer Tore zu erzielen, sodass man sich nach 12 Minuten auf ein 25:18 herankämpfen konnte. Mehr war jedoch nicht mehr herauszuholen. Durch sehr viele 2-Minuten-Strafen spielen das Team die meiste Zeit in Unterzahl, was sehr viel Kraft kostete. Am Ende stand ein 36:28 auf der Anzeigetafel.

Insgesamt fuhr man mit gemischten Gefühlen nach Hause. In der zweiten Halbzeit spielte man stellenweise tollen Handball. Für die nächsten Spiele ist also mehr Konstanz gefragt, wenn weiterhin die oberen Plätze als Ziel gelten sollen. Am 16.09 folgt das nächste Spiel in der heimischen Fohlenkoppelarena. Dort wird die HSG Langenhagen zu Gast sein. Um gegen den Landesligaabsteiger erfolgreich zu sein, wird man versuchen, an die Leistungen der zweiten Halbzeit anzuknüpfen. Zahlreiche Unterstützung von den Rängen ist wie immer herzlich Willkommen.

Für den TuS aktiv:

Menze, Vogel (3), Rippich, Reichstein (1), Lange (7), Reichstein, Kroll (5), Kratzberg (5), Nowatzki (2), Kukla, Otto (1), Hofherr (1), Lojowsky (2), Kunze (1)