FH ATrotz dem die Winterpause u.a. durch die Wechsel von Niklas Mosch zum Oberligisten der SG Börde Handball sowie Markus von Aspern an die Kommandozentrale der ersten Vertretung der  Domvorstädter viele Änderungen mit sich gebracht hat und man auch zum Jahreswechsel im neu eingeführten KWG-Regio-Cup wenig positive Schlagzeilen schreiben konnte, will man die Rückrunde der Landesliga Hannover mit vollster Seriosität und dem nötigen Siegeswillen angehen, um den Weg zurück in die Spur zu finden. Dabei erweist sich der erste Punktspielgegner – der TSV Friesen Hänigsen – im Jahr 2019 rein tabellarisch als willkommener Aufbaugegner, der jedoch bei genauerem Hinsehen viele Gefahren bürgt. Am Samstag, um 20 Uhr ist Anpfiff in der Sporthalle am Moorgartenweg.

9:17 Punkte, der drittletzte Tabellenplatz und bereits 428 Gegentoren zieren die Statistik des Gastgebers, der in diesem Jahr seine erste Landesligasaison spielt. Bis zum 5. Spieltag hat es gedauert, ehe die Friesen ihren ersten Zweier einfahren konnten, bevor es am darauffolgenden Spieltag gleich noch einmal Zählbares gab. Auch wenn es gegen den SV Alfeld, den MTV Großenheidorn, den TSV Anderten sowie im Hinspiel gegen den TuS waschechte Klatschen gab, zeigten die Männer von Sören Marris vor allem in eigener Halle, zu was sie im Stande sind und schafften es dabei nicht nur Mannschaften zu ärgern, sondern kurz vor Hinserienende z.B. dem TuS Vinnhorst eine empfindliche Niederlage beizubringen. Dass alle Siege auf heimischem Geläuf eingefahren wurden und sich Toptorjäger Alexander Nahtz (99 Tore/davon 3 Siebenmeter) derzeit auf dem Sonnenplatz der Torschützenliste der Landesliga befindet, bleiben dabei zwar nur Randnotizen, zeigen aber, dass die Fallhöhe bei einer Reise nach Hänigsen nicht zu unterschätzen ist.

Um den Weggang von Mosch und das dadurch entstandene personelle Loch auf der Außenbahn zu kompensieren, wurde kurzerhand und mindestens bis Saisonende Linkshänder Valentin Rippich (zuvor 2. Herren) in den Kader der Ersten berufen.

„Mit Valentin haben wir taktisch deutlich bessere Möglichkeiten, als mit einem Rechtshänder auf der Außenposition“, verrät Markus von Aspern einen der Hintergründe für die Nominierung.

So wird Rippich am morgigen Samstag seinen ersten Punktspieleinsatz betreiben, während das Einschreiten von Christopher Kollmann und Kevin Busche, neben den Langzeitverletzten Mitchell Mielecke und Christoper Hartwig, fraglich bleibt. Nachdem sich der TuS durch zu viele Niederlagen im zweiten Abschnitt der Hinserie (gegen Anderten, Herrenhausen/Stöcken, Vinnhorst, Uetze und Großenheidorn) bereits vorzeitig aus dem ernsthaften Rennen um die Tabellenspitze verabschieden musste, will man die Rückserie nichtdestotrotz mit vollem Ehrgeiz angehen und sich von Spiel zu Spiel wieder im Bereich der Führungsmannschaften etablieren.

„Dass wir nicht zufrieden mit unserer Hinrundenleistung sind ist denke ich kein Geheimnis. Allerdings sind wir neu eingeschworen und wollen wieder Konstanz in unser Spiel bzw. die Ergebnisse bekommen. Wir denken von Partie zu Partie“, äußert sich Co-Trainer Danny Hesse zum Status Quo.