HSC HWährend man sich in fremden Hallen bislang als besonders höflicher Gast erwies und fünf Niederlagen sowie zwei Unentschieden gegenüber mageren vier eroberten Pünktchen zu Buche stehen hat, mussten sich die Domvorstädter in dieser Saison erst ein einziges Mal in der Fohlenkoppel-Arena geschlagen geben, was auch gegen den zwei Tabellenplätze höher positionierten Hannoverschen SC (5. Platz) Bestand haben soll. Dabei empfangen die Himmelsthürer den Gast zur eher ungewöhnlichen Heimspielzeit am Sonntag, um 17:00 Uhr.

Ähnlich wie bei den Männern von der Fohlenkoppel profitierten die Hannoveraner bisher ebenfalls von ihrer Heimstärke, auch wenn man im Hinspiel gegen den TuS das Nachsehen hatte. Traditionell pflegt der HSC einen schnellen und zielstrebigen Spielstil, der dem Zuschauer meistens eine Torreiche Partie bietet, wobei die Defensive der Mannschaft von Monty von der Ah durchaus als Schwachstelle einzustufen ist. Gerade weil der Hannoversche SC keinen echten Topshooter besitzt (bester Werfer Lukas Riegel mit 70 Toren), ist der Gast nur schlecht ausrechenbar und taktisch schwer zu bespielen.

Als positive Nachricht aus dem Lager des TuS lässt sich berichten, dass Philipp Vallei nach seiner Kopfverletzung gegen den TVE Sehnde in dieser Woche wieder mit in das Mannschaftstraining einsteigen konnte und auch für den kommenden Sonntag im Aufgebot stehen wird. Neben den Dauerverletzten wird Trainer Markus von Aspern definitiv weiterhin auf Kevin Busche (krank) verzichten müssen.