Anderten AMit einer 29:33 Heimpleite gegen den TSV Anderten 2 begann für die Himmelsthürer in dieser Saison eine turbulente Achterbahnfahrt (6 Siege, 1 Unentschieden, 5 Niederlagen), bei der man vom Spitzenplatz auf den siebten Tabellenrang abrutschte, einen Trainerwechsel vollzog und sich schon zum Ende der Hinserie aus dem Meisterschaftsrennen verabschiedete. Unstrittig ist, dass der damalige Gast bis auf die geklauten Punkte an der Fohlenkoppel nur einen geringen Anteil an der TuS-Misere hatte, dennoch wollen die Domvorstädter Revanche an der Hinspielniederlage nehmen und damit den Trend der letzten zwei Spielzeiten fortsetzen, in denen man gegen keine Mannschaft sowohl im Hin- als auch Rückspiel das Nachsehen hatte. Am Sonntag, um 14 Uhr ist Anpfiff am Eisteichweg.

Der Tabellenzweite aus Hannover erweist sich, wie in den Jahren zuvor, als eine der Konstanten der Landesliga Hannover. Mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern sowie einer eher unaufgeregten und zielstrebigen Spielanlage, befindet sich die Drittligareserve derzeit völlig zurecht mit 28:10 Punkten auf dem zweiten Rang, der sich jedoch mit dem MTV Großenheidorn 2 (25:13), der HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf (25:13), der HSG Herrenhausen/Stöcken (22:14) sowie den Domvorstädtern (24:14) gleich vier direkten Verfolgern erfreut. Der TSV Anderten stellt dabei hinter dem SV Alfeld die beste Offensive der Liga, zeigt sich aber in der Defensive relativ anfällig.

„Wir wollen unsere Serie ausbauen. Auch wenn wir spielerisch in letzter Zeit nicht überzeugt haben, konnten wir die Partien dann am Ende jedoch immer in der entscheidenden Phase für uns entscheiden. Wenn wir zu dieser Qualität wieder etwas mehr Konstanz hineinbekommen, sehe ich uns mit guten Chancen“, zeigt sich Trainer Markus von Aspern zuversichtlich.