TuS Grün-Weiß Himmelsthür – HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf 23:18 (14:10)

Hochverdient und am Ende vielleicht sogar etwas zu knapp gewannen die Domvorstädter am gestrigen Samstagabend die Partie gegen den Tabellenzweiten mit 23:18 und verbessern sich damit auf den 4. Platz. Vor allem die „Oldies“ Harald König und Markus Watermeyer glänzten durch ihre Wurfgewalt aus dem Rückraum und steuerten gemeinsam elf Tore bei.

Der TuS brauchte ein wenig, um einen Weg in die Partie zu finden. Eine noch nicht ganz sattelfeste Abwehr und Abschlussschwächen im Angriff brachten den Gast bis zur 12. Minute mit 3:6 in Front. Danach steigerte sich die Leistung in der Defensive zusehends und der HSG gelang kaum noch ein einfaches Tor, während die Hausherren mittels stark vorgetragener Umschaltaktionen durch Watermeyer und König Tor um Tor aufholten und in der 21. Minute das erste Mal in Führung (9:8) gehen konnten. Bis zur Halbzeit kassierten die Männer von der Fohlenkoppel dann noch zwei weitere Gegentreffer, während man vier Bälle, zunächst weiterhin über Markus Watermeyer und Harald König, im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte, bevor Marlon Janik zum 14:10 Pausenstand einnetzte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte taten sich die Domvorstädter trotz einer Überzahlsituation zunächst schwer. Erst in der 34. Minute gelang dem TuS der ersten Treffer zum 15:10, das im nächsten Angriff auf 16:10 ausgebaut werden konnte. Nach diesem Zwischenstand begann wohl die hektischste Phase der Partie, die jedoch weniger durch die Spieler als vielmehr durch eine wenig durchsichtige Linie der beiden Unparteiischen verursacht wurde. Vier Hinausstellungen gegen die Himmelsthürer innerhalb von zehn Minuten sorgten sowohl auf dem Feld als auch auf den Rängen für aufkochende Emotionen, die die Gäste vorerst für sich nutzen und auf 17:15 und später 20:18 (52. Minute) verkürzen konnten. Hier zeigten sich die Domvorstädter jedoch nervenstark und ließen durch drei Treffer in Folge von Harald König, Marlon Janik und Adrian Semke keine Zweifel über den verdienten Sieger aufkommen.

„Da war seit längerem mal wieder viel Gutes dabei, auch wenn wir uns am Ende vielleicht vorwerfen lassen müssen es nicht deutlicher zu gestalten. Auch die zwischenzeitliche Unruhe hat unserer Konzentration vorne und vor allem hinten keinen Abbruch getan, was denke ich heute der Schlüssel zum Erfolg war“, resümiert Trainer Maik Bodenburg nach dem Spiel.

Spielfilm: 0:1; 2:3; 3:6; 5:7; 9:8; 11:9; 12:10; 14:10(HZ); 16:10; 16:12; 17:15; 19:17; 20:18; 23:18 (Ende)

Zeitstrafen: Himmelsthür 7 – Fuhlen-Hessisch Old. 6

Siebenmeter: 1/1 – 4/5

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe (n.e.) Christopher Roß-Ruzicka (n.e.), Jan Kastening – Adrian Semke (3 Tore), Thomas Lojowsky (1), Daniel Kroll, Niklas Büsener (n.e.), Kevin Busche, Markus Watermeyer (4), Harald König (7/1 Siebenmeter), Simon Oertel (4), Marlon Janik (2), Niklas Mosch (2), Philipp Vallei, Johannes Hofherr (n.e.)