MTV Großenheidorn 2 – TuS Grün-Weiß Himmelsthür 24:23 (14:14)

Aufgrund einer wenig überzeugenden Offensivleistung, vor allem in Durchgang zwei, verloren die Domvorstädter am Samstagabend gegen die Drittligareserve aus Großenheidorn und beenden damit die Hinrunde wenig versöhnlich auf einem sechsten Tabellenrang. Die nunmehr fünfte Niederlage dieser Spielzeit sorgt zeitgleich dafür, dass sich die Himmelsthürer nur noch wenig berechtigte Hoffnungen über den Aufstieg machen dürfen.

Die Partie gestaltete sich über die kompletten 60 Minuten als äußerst ausgeglichen, wobei beide Mannschaften Probleme in der Angriffsarbeit vorwiesen. So konnte sich über die ganze Begegnung keine Mannschaft mit mehr als drei Toren absetzen, was zumindest eine durchgängige Spannung garantierte. Der TuS brauchte rund drei Minute, um richtig in der Partie anzukommen. Danach konnte man dem Spiel jedoch kurzzeitig seinen Stempel aufdrücken und zwischenzeitlich mit 4:6 in Führung gehen. Egal welche Mannschaft an diesem Tag in Führung ging, konnte sich dieser zumeist nur einer kurzen Zeitspanne erfreuen, sodass sich ein munterer Schlagabtausch entwickelte, der in einem 14:14 ein gerechtes Halbzeitergebnis fand, wobei die Himmelsthürer durchaus mit ihrer Chancenauswertung haderten.

In der zweiten Spielhälfte lief die Landesligapartie dann zunächst bis zum 18:18 so weiter, bevor die Grün-Weißen etwas Oberwasser erlangten und durch drei Treffer in Folge und zwei gehaltenen Siebenmetern von Schlussmann Jannik Hoppe, mit 18:21 in Führung gingen. Als Bruch in der Begegnung sollte sich dann zum Leidwesen der Männer von der Fohlenkoppel eine rote Karte von Rückraumer Markus Watermeyer erweisen. Nachdem sich Toptorjäger Adrian Semke bereits im Vorfeld der Partie krankheitsbedingt als nicht spielfähig erwies, bedeutete der Ausfall von Watermeyer eine weitere Einschränkung im Himmelsthürer Rückraumspiel, die letztendlich nicht kompensiert werden konnte. Auch wenn der TuS sogar auf 18:22 erhöhen konnte, sorgten weitere Zeitstrafen und eine Abwehrumstellung der Gastgeber für ein Durcheinander in den Geschicken der Domvorstädter, das die Hausherren für sich nutzen und zum 22:22 ausgleichen konnten. Das und die Tatsache, dass den Himmelsthürer in den letzten 13:45 Minuten nur ein einziges Tor gelang, sollte schließlich nicht genügen, um zumindest einen Punkt vom Steinhuder Meer zu entführen.

Will man dem bisherigen Saisonverlauf etwas Positives abgewinnen, so kann die Mannschaft zumindest ohne Druck in das neue Jahr gehen und in Anbetracht der Verpflichtung eines neuen Trainers frühzeitig mit der konkreten Planung für die neue Saison beginnen.    

Spielfilm: 1:0; 3:1; 4:4; 4:6; 4:6; 8:10; 11:11; 12:12; 14:14(HZ); 16:16; 18:18; 18:21; 22:22; 24:23(Ende)

Zeitstrafen: Großenheidorn 4 – Himmelsthür 6 (davon 1 rote Karte)

Siebenmeter: 2/4 – 3/4

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe, Jan Kastening – Adrian Semke (n.e.), Thomas Lojowsky (n.e.), Daniel Kroll (2 Tor), Niklas Büsener (n.e.), Kevin Busche (2), Markus Watermeyer, Johannes Hofherr (n.e.), Christopher Kollmann (1), Simon Oertel (1), Marlon Janik (5/davon 3 Siebenmeter), Niklas Mosch (9), Philipp Vallei (3)