HerrenhausenUm sich an die Tage zu erinnern, an denen der TuS zuletzt zwei Spiele in Folge verlor, müssen schon einige Kalenderblätter umgeschlagen werden. Doch nach mehr als durchwachsenen Leistungen gegen den TSV Anderten 2 sowie den TuS Vinnhorst 2 stehen eben diese aufeinanderfolgenden Niederlagen zu Buche, die die Domvorstädter vom Platz an der Tabellenspitze auf den dritten Rang beförderten. Ob es den Grün-Weißen am Wochenende gelingt den Bock umzustoßen wird wieder einmal in den eigenen Händen liegen. Ein leichtes Unterfangen im Hannoverschen Herrenhausen wird die Männer von der Fohlenkoppel sicherlich nicht erwarten, doch mehr denn je gilt es aus Himmelsthürer Sicht den Fokus auf sich zu legen. Anpfiff ist am Samstag, um 19:15 Uhr in der Halle an der Wendlandstraße.

Die HSG Herrenhausen/Stöcken steht derzeit mit 7:9 Punkten auf dem neunten Tabellenplatz der Landesliga Hannover. Neben Dauerbrenner Tim Bredemeyer (39 Tore), erwischte auch Ex-Himmelsthürer Robert Knobel einen guten Saisonstart und steht derzeit mit 48 Treffern (davon 20 Siebenmeter) auf dem dritten Rang der Torschützenliste.

Was die Himmelsthürer erwartet sollte, bei allem Respekt gegenüber dem Gegner, jedoch zweitrangig sein. Viel zu oft sind es die eigenen Fehler, die den Gegner ins Spiel bringen und diese gilt es zu minimieren. Ob dafür besondere Kniffe notwendig sind bleibt fraglich. Vielleicht reicht auch schon eine kleine Initialzündung, um die Maschine wieder ohne stottern ins Laufen zu bekommen. Schon an diesem Wochenende? Für die Mannschaft und den bevorstehenden Weg wäre es auf jedenfall ein wichtiger Fingerzeig vor der anstehenden Pokalpause.