HSG Herrenhausen/Stöcken – TuS Grün-Weiß Himmelsthür 35:25 (16:12)

Nach 60 gespielten Minuten schickten die Gastgeber der HSG Herrenhausen/Stöcken die Domvorstädter mit einer waschechten 35:25 Klatsche nach Hause. Die Himmelsthürer verloren dabei schon von Beginn an jeden Boden unter den Füßen und konnten die gesamte Partie (abgesehen vom 2:0) nicht einmal dichter als drei Tore aufschließen.

Technische Fehler und Fehlversuche luden die Hausherren schon zum Start zu einfachsten Toren ein. Allein vier Tempogegenstöße waren unter den ersten sechs Treffern der Herrenhäuser zu verbuchen, die allein aus Abstimmungsfehlern und Ungenauigkeiten des TuS-Angriffsspiels folgten. Einige Umstellungen durch Trainer Maik Bogenburg sorgten beim Stand von 6:2 dann für mehr Stabilität. Doch auch das brachte die Grün-Weißen bis zur Halbzeit nicht dichter an die Hannoveraner heran. Über 9:6 und 14:11, gingen beide Mannschaften mit einem 16:12 in die Pause.

Auch die zweite Hälfte begann dann wenig vielversprechend. 20:14 und 23:17 waren die Zwischenstationen, bevor die HSG zum ersten Mal auf acht Tore Differenz, zum 25:17, davonziehen konnte. Auch wenn man sich nicht aufgeben wollte, gerieten die Himmelsthürer in immer turbulentere Fahrwasser und mussten dabei zusehen, wie sich Herrenhause scheinbar kinderleicht Tor um Tor absetzte, sodass in der 57. Minute ein desaströser 35:22 Spielstand auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Trotz eines verworfenen Siebenmeters konnten die Himmelsthürer durch drei Treffer in Folge noch auf 35:25 verkürzen, das war dann jedoch nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein.

Zu allem Überfluss verletzte sich zu Beginn der zweiten Hälfte TuS Rückraumer Mitchell Mielecke vermutlich schwer am Knie und wird demnach für unbestimmte Zeit ausfallen.

Spielfilm: 1:0; 5:0; 6:2; 9:4; 9:6; 12:6; 14:9; 16:12(HZ); 16:13; 19:14; 21:16; 24:17; 26:18; 30:21; 35:22; 35:25(Ende)

Zeitstrafen: Herrenhausen 2 – Himmelsthür 2

Siebenmeter: 2/2 – 3/4

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe, Jan Kastening – Adrian Semke (11 Tore/davon 2 Siebenmeter), Thomas Lojowsky (n.e.), Daniel Kroll, Kevin Busche (1), Markus Watermeyer (1), Johannes Hofherr (1), Christopher Kollmann (3), Mitchell Mielecke, Simon Oertel (3), Niklas Mosch (3), Philipp Vallei (2)