SV Alfeld – TuS Grün-Weiß Himmelsthür 29:21 (16:11)

Unterm Strich durfte sich der Gastgeber am Ende zurecht als Sieger feiern lassen, auch wenn sich der TuS trotz einer kämpferischen Leistung durchaus vorwerfen lassen muss, dass mehr drin gewesen wäre. Nach einer deutlichen Halbzeitführung des Spitzenreiters konnten die Domvorstädter das Spiel bis zum 18:14 offen gestalten, mussten dann aber abreißen lassen.

Auch wenn 16 Gegentore zur Halbzeit etwas anderes vermuten lassen, war die Abwehr eher das kleinere Problem der Himmelsthürer. Vermeidbare und leichtsinnige Fehler im Umschaltspiel sowie bei der Rückeroberung von Abprallern machten es den Alfeldern leicht, ihre Tore zu erzielen, wobei sich in den Reihen der Hausherren auch Hendrik Sievers in Wurflaune erwies und kaum Fehlwürfe erlaubte. Im Angriff konzentrierte sich die Mannschaft von Markus von Aspern zu sehr auf die festgelegten Auftakthandlungen, die allzu oft im Nichts verpufften. Schnelle Druckbewegungen erwiesen sich zwar als Schlüssel, um die Abwehr der Alfelder ein ums andere Mal ins Schwimmen zu bringen, diese erfreuten sich jedoch zu selten einer Konsequenten Umsetzungen, was neben einigen Fehlwürfen dann in Summe nicht überzeugend genug war, um den Tabellenführer ernsthaft in Gefahr zu bringen.

18:14 Punkten parken den TuS dadurch zunächst auf dem siebten Tabellenplatz, der sich mittlerweile nur noch sechs Punkte entfernt vom Relegationsplatz zwölf befindet.

Spielfilm: 1:0; 2:2; 5:3; 8:4; 11:6; 13:8; 14:10; 16:11(HZ); 17:11; 18:13; 20:14; 22:16; 25:18; 28:20; 29:21(Ende)

Zeitstrafen: Alfeld 5 – Himmelsthür 4

Siebenmeter: 1/1 – 3/5

Für den TuS aktiv: Jannik Hoppe, Jan Kastening (1) – Adrian Semke (6 Tore/davon 1 Siebenmeter), Thomas Lojowsky (1), Daniel Kroll, Valentin Rippich, Sean Dylan Konietzny, Johannes Hofherr, Christopher Kollmann (1), Harald König (6/2), Simon Oertel (6), Marlon Janik, Marcel Gröger