TuS Grün-Weiß Himmelsthür – Hannoverscher SC 24:19 (11:9)

Trotz einer eher dürftigen Angriffsleistung, durch die man den HSC lange auf Tuchfühlung und damit im Spiel hielt, siegten die Domvorstädter am Ende verdient gegen die Hannoveraner und feierten dadurch ihren siebten Heimsieg der laufenden Saison. Trotz einer grundsätzlich guten Abwehrleistung konnte sich gerade Schlussmann Jan Kastening durch einige wichtige Paraden auszeichnen und damit einen wichtigen Teil zum Endresultat beitragen. Durch die zwei Punkte verbessert sich das Team von Markus von Aspern auf den sechsten Tabellenplatz.

Zu Beginn lief bei den Grün-Weißen sowohl vorne als auch hinten nicht viel zusammen. Schon früh bahnte sich an, dass man an diesem Tag für ein Tor gleich mehrere Großchancen brauchen würde, was es dem Hannoverschen SC zunächst ermöglichte, auf 1:4 davonzuziehen. Ein Rezept aus etwas Beton im Abwehrverbund und einer Prise Zielgenauigkeit im Angriff sorgte jedoch dafür, dass die Himmelsthürer in der 16. Minute zum ersten Mal in Führung gehen konnten, obwohl man bis dato unter anderem bereits zwei Strafwürfe vergab.  Danach schien der TuS besser ins Spiel zu finden und setzte sich dabei vorerst auf 10:7 ab, musste den HSC jedoch bis zur Halbzeit durch einige zu hektische Offensivaktionen auf 11:9 anschließen lassen.

Die zweite Hälfte begann dann vielversprechend. Ein 5:2 Lauf sorgte für ein vermeintlich sicheres Polster, doch erneut waren einige Bretter vor dem gegnerischen Gehäuse und auch Ex-Himmelsthürer Marcel Brauner zwischen den Pfosten dafür verantwortlich, dass man die Gäste dazu einlud, den Weg zurück in die Partie zu finden. Beim Stand von 18:16 in der 46. Minute witterten die Hannoveraner noch einmal Morgenluft. Doch drei TuS Treffer erstickten die aufkeimende Hoffnung zur Erleichterung der Zuschauer in ihrer Entstehung und stellten den alten fünf Tore Vorsprung wieder her. Dieser sollte schließlich über ein 22:19 bis zum Schlusspfiff Bestand haben.

„Wir sind selbst schuld, dass es hier bis zum Ende knapp gewesen ist. Bereits zur Halbzeit hatten wir 14 Fehlversuche in unserer Statistik. Das ist viel zu viel“, hadert Trainer Markus von Aspern mit dem Heimerfolg.

Spielfilm: 0:1; 1:4; 2:5; 4:5; 6:5; 7:7; 9:7; 11:9(HZ); 12:9; 14:11; 16:11; 17:14; 18:16; 21:16; 22:18; 24:19(Ende)

Zeitstrafen: Himmelsthür 4 – HSC 3

Strafwürfe: 2/4 – 1/1

Für den TuS aktiv: Christopher Roß-Ruzicka (n.e.), Jan Kastening – Adrian Semke (2 Tore), Thomas Lojowsky, Daniel Kroll (1), Valentin Rippich (1), Markus Watermeyer, Johannes Hofherr, Christopher Kollmann (4/davon 2 Siebenmeter), Harald König (2), Simon Oertel (9), Marlon Janik (4), Sean Dylan Konietzny (n.e.), Philipp Vallei (1)