TuS GW Himmelsthür ll - HSG Langenhagen 32:22 (14:6)

2. Herren gewinnt mit 32:22 deutlich das Rückrundenspiel gegen HSG Langenhagen und revanchiert sich für die 10-Tore-Niederlage aus dem Hinspiel. Neuer Coach, neues Glück – erstmals in dieser Saison übernahm Andre Kolan das Ruder der 2.Herren von Florian Schnipkoweit, der als eigentlicher Interimstrainer Markus von Aspern vertritt, der wiederum derzeit die erste Herren coacht. „Keine einfachen Zeiten für die Männer der zweiten Herren“, machte Andre Kolan in der Ansprache vor dem Spiel deutlich. Umso wichtiger sei es deshalb, sich im Spiel gegen Langenhagen auf die Stärken zu besinnen – eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine harte, kompakte Abwehrleistung. Zudem galt es, die Effizienz im Angriff zu erhöhen, technische Fehler zu minimieren und vor allem die Abschlussquote zu verbessern.

Bereits nach wenigen Minuten wurde deutlich, weshalb die 2.Herren die wenigsten Gegentore aller Mannschaften hat. Die Abwehr stand sicher, ließ wenige Würfe aus dem Rückraum zu und hatte sogar den Anführer der Torschützenliste, Cedric Post, fest im Griff, sodass es zu keinen einfachen Würfen von Rechtsaußen kam. Zugleich waren die Männer der 2.Herren spielfreudig im Angriff. Einfache Kreuzungen und Bewegungen reichten aus, die Abwehr der Langenhagener in Bewegung zu bringen. Der Rückraum der Himmelsthürer nutze die Lücken und Passivität der Langenhagener Abwehr aus und kam zu einfachen Toren. Himmelsthür konnte so die Führung bis zur Halbzeit mehr und mehr ausbauen und ging schließlich mit 14:6 in die Pause. „Eine 8-Tore-Führung ist erstmal sehr beruhigend, heißt jedoch nichts“, redete Andre Kolan den Spielern in der Halbzeitpause zu Recht ins Gewissen. Zu oft wurde bereits in vergangenen Spielen eine Führung in den ersten 10 Minuten nach der Halbzeit verspielt.

Zurück auf dem Spielfeld schien es zunächst so, als solle genau dieser Fall eintreten. Zwei leichtfertige Ballverluste im Angriff und drei schnelle Tore der Langenhagener ließen den Vorsprung auf 5 Treffer schmelzen. Glücklicher Weise fand die Himmelsthürer Abwehr jedoch schnell in ihr Spiel zurück und wurde aggressiver. Die komfortable Führung war bald wieder hergestellt und konnte im Verlauf der zweiten Halbzeit durch ein gutes Angriffsspiel weiter ausgebaut werden. Bereits zur Minute 50 war das Spiel gelaufen. Langenhagen schien kein adäquates Mittel gegen die Himmelsthürer Abwehr zu finden. Zuletzt blieb nur die Frage offen, ob die 10-Tore-Niederlage aus dem Hinspiel revanchiert werden können – und ja, sie wurde.

„[…]durch die ersten 15 Minuten in der Abwehr“, resümierte Andre Kolan nach dem Spiel.

Nach 60 Minuten stand es 32:22.