TuS GW Himmelsthür ll – SV Alfeld ll 30:26 (14:12)

Am Samstagabend traf die 2. Herren zur besten Handballzeit, unter der Leitung von Interims-Interimstrainer Andre Kolan, auf die Landesligareserve aus Alfeld. Nach dem deutlichen Sieg aus dem letzten Auswärtsspiel in Bothfeld sollte die Siegesserie weitergeführt werden und die hervorragende Heimbilanz gewahrt werden.

Vor dem Anpfiff in der Kabine mahnte Trainer Kolan zur Vorsicht. Man solle den Gegner trotz der aktuellen Tabellensituation nicht unterschätzen, weil sich die sogenannten „Piraten von der Leine“ gerade gegen Himmelsthür schon sehr oft von ihrer besten Seite zeigen konnten und oftmals ihre Topleistung abrufen konnte. Das Spiel sollte aus einer starken Abwehr heraus und einem schnellen, aber sicheren Spiel nach vorne gewonnen werden. Dazu sollte auch die (dennoch) gut gefüllte Bank, trotz diverser Absagen und Verhinderungen vieler Spieler, ein Schlüssel zum Erfolg sein.

Der Gastgeber erwischte gleich den besseren Start und konnte sich in den ersten Minuten mit ein paar Toren absetzen und so erspielte man sich bis zur 18. Minute einen vier Tore-Vorsprung. Zum Ende der ersten Halbzeit kämpften sich die Gäste auf zwei Tore heran, sodass der Halbzeitstand 14:12 betrug.

Wiederum mahnte Andre Kolan in der Halbzeitpause zur Vorsicht und zu Aufmerksamkeit. Gerade zu Beginn der 2. Hälfte sollten die Sinne geschärft sein und dem Gegner keine Möglichkeit bieten, noch näher heran zu kommen.

Doch die Worte des Coachs trugen zu Beginn keine Früchte, weil sich die Alfelder Tor um Tor heran kämpften und sich im Himmelsthürer Angriffsspiel Unkonzentriertheiten im Torabschluss einschlichen. So gingen die Piraten von der Leine Anfang der 2. Hälfte in Führung. Doch einer engagierten Leistungssteigerung im Verlauf des Spiels konnte das Spiel wieder an sich gerissen werden und die Führung wiederhergestellt werden. Die sehr spannende und kampfbetonte zweite Halbzeit konnte somit mit einem 30:26 Sieg für die Himmelsthür abgeschlossen werden. Dabei ist die Leistung der beiden Torhüter von Yannick Steffen (1. Hälfte) und Benedikt Menze (2. Hälfte) besonders hervorzuheben, die dank ihrer Paraden dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten.  

Für den TuS aktiv: 

Yannick Steffen, Benedikt Menze – Niclas Lange (7), Sven Düerkop (3), Kevin Nowatzki (7), Linus Otto (6), Julius Beel (3), Hauke Kunze (3), Florian Flörke (1), Marcel Gröger, Sönke Kukla, Sören Kratzberg (n.e.), Robin Waßmann.